Heike Berl
Text
2026
Experimental Printmaking on Handmade Paper | IMPACT Printmaking Journal
Centre for Print Research, University of the West of England, Bristol, United Kingdom
ZeeArts Gallery, Dubai, United Arab Emirates
Women Artists around the World
2020
Sören Fischer 'Heike Berl und die Ikonografie der weißen Rose im Kontext des Deutschen Widerstands'
Head of the graphic collection, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Germany
'...Mit dem vorliegenden Katalog, der die gleichnamige Sonderausstellung begleitet, nährt sich die Dresdener Künstlerin Heike Berl diesem wichtigen, bis in die Gegenwart wirkenden Kapitel deutscher wie europäischer Geschichte an, formt Bilder und wagt erstmals in ihrem Schaffen ein konzeptuelles Umkreisen des vielfach aufgeladenen Themas „Weiße Rose“. Indem sie in der Ausstellung die historischen Zusammenhänge bearbeitet, dem Vergessenwerden entreißt, und in der ihr eigenen verschlüsselt-poetischen Bildsprache in die Gegenwart überträgt, leistet Berl einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur um die Weiße Rose, die sich in den zurückliegenden Jahrzehnten in der Kunst, im Film und in der Literatur bereits vielfach niedergeschlagen hat...'
2004
Andreas von Weizsäcker 'HERZTÖNE. Zu den Arbeiten von Heike Berl'
Professor, Akademie der Bildenden Künste München, Germany
'Zeichnung ist Freiheitsraum, in dem sich die suchende Vorstellung bewegt und festlegt. „Sie ist der Freiheitsraum, in dem die Plastik die Grenzen ihrer Realisierbarkeit überschreitet und sich der Horizont der Utopie öffnet.“ (Manfred Schneckenburger, Graphische Sammlung Staatsgalerie Stuttgart, 1980). Die graphische und zeichnerische Arbeit Heike Berls ist der Lebensraum ihrer zarten aber entschlossenen, frei schweifenden Phantasie jenseits exekutiver Zwänge.
Ausgangspunkt sind ihre faszinierenden, spontanen, scheinbar flüchtigen Notationen, die in der Folge Eingang in Grafiken, großformatigen Zeichnungen und in jüngerer Zeit auch in räumliche Installationen finden. Fast könnte man von einer Parallelisierung von Zeichnung und Plastik sprechen, in dem die Elemente der Zeichnung zum „plastischen“ Material werden. So verwendet Heike Berl Papiere nicht nur als Träger ihrer spielenden Phantasie, sondern nutzt pigmentierten Faserstoff (die Vorstufe eines formierten Blattes) für direkte räumliche Interventionen. So zum Beispiel in der Arbeit „Inzwischen“, die sie 2003 an der Akademie der Bildenden Künste München realisiert hat.
Die Transformation des Lebensraumes ihrer gezeichneten Notizen ist ein wichtiges Instrument im Orchester ihrer bildnerischen Virtuosität geworden und beschreibt ein wichtiges Momentum. Ohne an intimer Unmittelbarkeit einzubüßen, öffnet Heike Berl den Formatraum ihrer Zeichnungen zu einem Lebensraum für uns alle. Eine expressive Geste die in ihrer Großzügigkeit ihresgleichen sucht.'
LBK Jahresmagazin Nr. 11
RESSOURCEN, TRANSFORMATION, GRENZEN
2023
Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.
Edition: 2000
IAPMA Bulletin 59 / Approach
2020
IAPMA (International Association of Hand Papermakers and Paper Artists)
USA
ISSN 2415-640X
Edition: 600
Basics and Experiments - from anatomy to the video lab
PAPERMAKING WORKSHOP
Heike Berl in conversation with Christiane Oertel
2020
Dresden University of Fine Arts
Text: Verena Schneider
Concept and Editors: Verena Schneider, Andrea Weipert, Nadja Möller